Fronleichnam im Dösselen

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Was macht das Wetter? Die grosse Frage, die einige umtrieb am Fronleichnam-Morgen. Diverse Apps meldeten genau auf Gottesdienstbeginn Gewitter. Das Vertrauen war grösser, der Brunnenplatz beim Dösselen wurde für die Gottesdienstbesucher vorbereitet. Und vorneweg, das Wetter hielt. Wetter-Apps sind auch nicht alles. Vertrauen auf gutes Gelingen hat sich gelohnt. War doch einiges anders an Fronleichnam als sonst. Traditionellerweise spielt jedes Jahr an Fronleichnam die Feldmusik während und nach dem Gottesdienst für die zahlreichen Besucher. Aber für dieses Jahr haben sie sich aus verständlichen Gründen abgemeldet. Sind sie doch mitten im Fest-Fieber. Christoph Beeler stand dem Gottesdienst vor und erklärte in seiner Begrüssung, „Gott will nicht im Himmel sein“. Beat Rüttimann begleitete am E-Piano den Gottesdienst und die Erstkommunikanten beteiligten sich wortgewandt an der Feier. Die Besucher genossen ein farbenfrohes Miteinander von Uniformen, Trachten, Fahnen und schönen Ritualen. Die Geschichte „s’Brot vom Glöck“ erzählte, wie aus einem gewöhnlichen Stück Brot etwas Besonderes wurde. Mit etwas anderen Worten erklärte Christoph Beeler in seiner Predigt, was denn das Besondere am gewandelten Brot ist. Es ist die Liebe die drinsteckt. Sie schmeckt man nicht, sie kann man nur fühlen. So kommt Gott durch die Liebe zu uns Menschen. Vor dem grossen Fronleichnamssegen bat Christoph Beeler Edi Unternährer zum Altar, dankte ihm für sein grosses Engagement als Kirchgemeinderatspräsident und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. Edi dankte allen, die ihn während seiner Amtszeit unterstützten und seine Anliegen mittrugen. Beim offerierten Apero wurde noch vieles berichtet und alle kamen trocken nach Hause.

Caroline Buholzer