Ministrantenaufnahme am Herz Jesu Fest

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Am Sonntag, 10. Juni feierten wir einen Festgottesdienst zur Ehre des Heiligsten Herzens Jesu. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Simon Estermann (Trompete) und Beat Rüttimann (Orgel) hervorragend mitgestaltet.

Im Gottesdienst kam zum Ausdruck, dass sich Pfarrer Ambühl sehr freute. Denn es war sein größter Wunsch, dass das Herz-Jesu-Fest in unserer Kirche (Herz-Jesu-Kirche) als Titularfest jährlich begangen wird. In der Predigt kam so zum Ausdruck, dass das Herz nicht nur der Sitz der Emotionen sei, sondern auch des Verstandes und der Entscheidungen. Deshalb ist das Herz Jesu das Symbol für seine Liebe, welche die bewegende Kraft seines gesamten Wirkens ist. Jesus hat alles, ja sogar sich selbst für uns hingegeben. Deshalb sei auch das Herz-Jesu-Fest eine Herausforderung an uns, eine Antwort auf diese unbegreifliche Liebe zu finden und zu wagen.

Nach der Predigt wurden unsere sieben neuen Ministranten (Pfarrkirche 4; Kloster 3) feierlich aufgenommen. Gemeinsam mit ihnen beteten wir, dass Gott ihnen den Mut zum und die Freude am Dienen, aber auch innere Erfüllung und äusseren Erfolg schenken möge. Als Symbol und Ausdruck für ihren Dienst bekamen sie von Pfarrer Polycarp je ein gesegnetes Kreuz ausgehändigt.

Zum Schluss haben wir unsere Wertschätzung für die Mitwirkung der Musikanten beim Gottesdienst, sowie für die Dienstbereitschaft der neuen Ministranten mit einem Beifallssturm zum Ausdruck gebracht.

Dr. Polycarp Nworie

Priester mit Pfarrverantwortung.

Abschied von der Primarschule

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Auch wenn es regnet können wir Spass haben. Bei nassem Wetter, kamen die 6. Klässler zum traditionellen Abschluss vom Religionsunterricht am 12. Juni zusammen. In der Kirche wurde Rückschau auf die vielen gelungenen Engagements gehalten. Schöne Erinnerungen an verschiedene kirchliche Anlässe, die ohne die Mithilfe der 6. Klässler undenkbar wären. Mit einem Brief an sich selber durften sie ihre Gefühle festhalten, die es in ihrer momentanen Situation gibt. Sie lassen vieles hinter sich, freuen sich aber auch auf Neues. Leider konnte anschliessend der Grill nicht im Pfarrgarten entfacht werden, aber auch das Neuheimschulhaus lädt zur Gemütlichkeit ein. Bei der verdienten Grillwurst wurde das Zusammensein nochmals so richtig genossen. Es war eine super Zeit mit euch, Danke. Für die Zukunft wünsche ich allen nur das Beste.

Caroline Buholzer

Fronleichnam im Dösselen

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Was macht das Wetter? Die grosse Frage, die einige umtrieb am Fronleichnam-Morgen. Diverse Apps meldeten genau auf Gottesdienstbeginn Gewitter. Das Vertrauen war grösser, der Brunnenplatz beim Dösselen wurde für die Gottesdienstbesucher vorbereitet. Und vorneweg, das Wetter hielt. Wetter-Apps sind auch nicht alles. Vertrauen auf gutes Gelingen hat sich gelohnt. War doch einiges anders an Fronleichnam als sonst. Traditionellerweise spielt jedes Jahr an Fronleichnam die Feldmusik während und nach dem Gottesdienst für die zahlreichen Besucher. Aber für dieses Jahr haben sie sich aus verständlichen Gründen abgemeldet. Sind sie doch mitten im Fest-Fieber. Christoph Beeler stand dem Gottesdienst vor und erklärte in seiner Begrüssung, „Gott will nicht im Himmel sein“. Beat Rüttimann begleitete am E-Piano den Gottesdienst und die Erstkommunikanten beteiligten sich wortgewandt an der Feier. Die Besucher genossen ein farbenfrohes Miteinander von Uniformen, Trachten, Fahnen und schönen Ritualen. Die Geschichte „s’Brot vom Glöck“ erzählte, wie aus einem gewöhnlichen Stück Brot etwas Besonderes wurde. Mit etwas anderen Worten erklärte Christoph Beeler in seiner Predigt, was denn das Besondere am gewandelten Brot ist. Es ist die Liebe die drinsteckt. Sie schmeckt man nicht, sie kann man nur fühlen. So kommt Gott durch die Liebe zu uns Menschen. Vor dem grossen Fronleichnamssegen bat Christoph Beeler Edi Unternährer zum Altar, dankte ihm für sein grosses Engagement als Kirchgemeinderatspräsident und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. Edi dankte allen, die ihn während seiner Amtszeit unterstützten und seine Anliegen mittrugen. Beim offerierten Apero wurde noch vieles berichtet und alle kamen trocken nach Hause.

Caroline Buholzer

"Catching Fire" Firmung 2018

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Am Pfingstmontag 21. Mai, trafen sich 13 aufgestellte Jugendliche in der Pfarrkirche und freuten sich auf ihr grosses Fest. Ein halbes Jahr haben sie sich intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Voller Erwartungen und auch ein bisschen angespannt nahm der Tag seinen Lauf. Begonnen bei schönstem Wetter mit einem ersten Foto Shooting und schon stieg der Puls für den Einzug in die Kirche. Dann folgte ein Höhepunkt nach dem anderen. Mit dem Lied Hallelujah, vorgetragen von Janine und Sophie, spürte man bis in die letzten Reihen der Kirche wie die Firmlinge Feuer gefangen haben. Das Feuer, das sie entfachen für ihr Leben war die zentrale Aussage ihrer Botschaft, die hörbar und spürbar von den Jugendlichen ausging. Ehrendomherr Jakob Zemp liess sich vom Feuer der Firmlinge anstecken und betonte wie wichtig es ist, sein inneres Feuer zu hegen und zu pflegen.

Die eigentliche Firmung war sehr eindrücklich und feierlich, instrumental sehr einfühlsam begleitet von Michael Henzen. Alle Firmlinge beteiligten sich aktiv am Geschehen des Gottesdienstes, sei es beim Textlesen am Ambo oder bei der musikalischen Begleitung mit singen am Mikrophon oder am E-Piano. Mit Stolz und glücklich schritten die Firmlinge zum Schluss der Feier durch den Mittelgang wieder aus der Kirche. Erwartet wurden sie von der Feldmusik Eschenbach, die mit ihrer Musik dem liebevoll vorbereiteten Apero, einen festlichen Rahmen gaben. Allen die zum Gelingen der eindrücklichen Feier beigetragen haben ein recht herzliches Dankeschön.

Caroline Buholzer

Maianacht der Trachtengruppe

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Maria hilft Knoten lösen

Am vergangenen Freitag trafen sich viele Besucher beim Wegkreuz in Oeggenringen zur traditionellen Maiandacht der Trachtengruppe Eschenbach . Sonnenschein, freie Natur und ein Gewitter über dem Pilatus boten eine eindrückliche Kulisse.

Das Bild von Maria der Knotenlöserin begleitete die Teilnehmenden durch die Andacht. Dazu die Gedanken von Pia Reith und Annamarie Zingerli, dass Maria in diversen Lebenslagen helfen kann  Knoten zu lösen. Annamarie Zingerli verstand es mit eindrücklichen Worten Situationen aus dem Alltag aufzuzeigen und die Anwesenden zum Nachdenken anzuregen. Musikalisch umrahmt wurde die Maiandacht vom Trachtenchor unter der Leitung von Christina Tanner und dem Alphorntrio Gütsch.

"Nicht nur das Vertrauen in Maria sondern auch mit guten Gesprächen können Probleme gelöst oder vermieden werden." Mit diesen Worten lud Hugo Jung alle Anwesenden im Anschluss zu einem Imbiss und zum gemütlichen Zusammensein in die Scheune ein.

Für die Gastfreundschaft bedankte sich die Präsidentin Annamarie Widmer bei der Familie Hugo und Priska Jung und Rita Jung, sowie allen Mitwirkenden und Besuchern.

Die Eindrücke der Maiandacht begleiten alle zurück in den Alltag, wo es hoffentlich nicht allzu viele Knoten zu lösen gibt.

Annamaria Widmer