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Die Firmlinge sind startklar

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Ein intensives Wochenende

Am Wochenende vom 14./15. April hiess es für die Firmlinge, Endspurt auf die Firmung. Am Samstag luden sie die Heimbewohner des Betagtenzentrums Dösselen zum Lotto ein. Im Rahmen ihrer Firmvorbereitung wurden sie gebeten, sich in irgendeiner Form, die sie selber wählen durften, zu engagieren. Sie planten und organisierten diesen Anlass während den vergangenen Firmanlässen. Mit Begeisterung unterhielten sie die zahlreich erschienenen Bewohner mit ihrer jugendlichen, frischen Art. Es wurde Lotto gespielt, Preise ausgesucht und in der Pause sogar unter „fachkundiger“ Leitung von Jonas gesungen. Alles in allem eine schöne Abwechslung für beide Seiten. Die Annäherung und Auseinandersetzung war für beide Seiten sehr erfrischend, ungewohnt und trotzdem sehr spannend. Wir danken der Beschäftigung des Betagtenzentrums für ihre tolle Unterstützung und das Mittragen des schönen Anlasses.

Am Sonntag hiess es wieder früh aufstehen und der Tag startete im MZR Neuheim mit Kaffee und Gipfeli. Nach einem wohlwollenden Rückblick auf das Lottospiel im Dösselen, machten sich die Firmlinge an die Planung ihrer Firmfeier. Galt es doch, Texte zu kreieren, Deko für die Kirche zu gestalten und geeignete Musik auszusuchen. Bis zum Mittagessen hatten alle genug zu tun. Am Nachmittag trafen die Paten und Patinnen der Firmlinge ein. Auch der Firmspender, Domherr Jakob Zemp wurde erwartet. Gespannt hörten ihm alle zu, was für ihn Firmung bedeutet und was genau geschieht an der Firmung. Nach Kaffee und Kuchen vertieften sich die Firmlinge mit ihren Paten in zweier Teams noch in eine kleine Aufgabe. Am späten Nachmittag, gut vorbereitet auf die Firmung, löste sich die Gruppe auf und alle freuten sich auf das kommende Firmfest.

Die Firmlinge, haben mit dem Motto «Catching Fire» sich zum Ziel gesetzt, ihr Feuer immer wieder zu entfachen für ihr Leben und ihre Zukunft. Mit Hilfe des Heiligen Geistes und der Stärkung der Firmung wünschen wir allen, dass es ihnen immer wieder gelingen kann, Feuer zu entfachen, dort wo es ihr Feuer braucht. Folgende Firmlinge lassen sich am Pfingstmontag 21. Mai um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Firmen:

Anderhub Janine                                                  Barmet Benjamin

Blum Mathias                                                         Bumann Patrick

Burkhardt Lisa                                                        Flück Lukas

Lötscher Nico                                                          Melone Chiara

Odermatt Janine                                                   Stirnimann Rafael

Thomi Sophie                                                         Vögeli Rahel

Wicki Jonas

Carolilne Buholzer

Weisser Sonntag 2018

am . Veröffentlicht in Aus dem Pfarreileben

Jesus ladt eus ii - alli sind debii - dass mir hüt chönd zäme sii

Är hät a eus dänkt - eus sis Läbe geschänkt

so vill Freud uf d`Ärde glänkt

Alli Liebschte sind hüt do - für de Sunntig zäme cho

1. Vili händs oft schwär - fühled sich ganz läär

wäred lieber gsund - und dass s`Lache wieder chunnt

2. Ich wünsch mir für dä Tag - dass alles passe mag

für mich isch är äs Stück - vom ganzä grosse Glück

Der Titel dieses Liedes war der Hauptgedanke in der Vorbereitung auf den Weissen Sonntag.

Das Lied fasst all die Gedanken der Erstkommunionkinder zusammen, die sie im Religionsunterricht aufgeschrieben haben. Severin Burki hatte es komponiert. Zusammen mit Beat Rüttimann, den Kindern und dem Elternchor erfüllte diese wunderbare Melodie zur Eröffnung des Gottesdienstes den ganzen Kirchenraum. Einen weiteren berührenden Moment schenkte uns Fabian Anderhub mit seinem Lied - kraftvoll und von Herzen!

Miteinander verbunden im Beten, Singen und dem Teilen des Hl. Brotes durften wir die Freude und Liebe spüren zu der Jesus uns immer wieder einlädt.

Die frohe Gemeinschaft in all den verschieden Vorbereitungsgruppen ist für die Eltern, wie für die Kinder eine Erfahrung des gelebten Glaubens.

Ein Stück dieses ganz grossen Glückes durften an diesem sonnigen Frühlingstag alle erleben!

            Pia Reith

Jesus ladt eus i

am . Veröffentlicht in Aus dem Pfarreileben

Dreissig Kinder folgen dieser Einladung und feiern am Weissen Sonntag ihre Erstkommunion. Im Religionsunterricht und in verschiedenen Sonntigsfiiren wurden die Kinder auf den grossen Tag vorbereitet. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Katechetin Pia Reith, das Sonntigsfiir-Team mit Esther Herger, Cornelia Schnarwiler, Nadja Anderhub und Irene Felder, sowie an alle, die in irgend einer Form zum Gelingen dieses Festes beitragen.

Es freuen sich auf ihren grossen Tag:

Yael Anderhub                                          Ella Barmettler

Selma Bucher                                           Leon Burki

Marc-Luca Da Rold                                  Avery Dober

Marissa Dongiovanni                                Cyrill Eigel          

Nino Fessler                                              Lorette Getzmann

Silvio Greter                                              Yael Häfliger

Julia Huber                                                Theo Jung

Nils Kobler                                                 Céline Küng

Zoe Küttel                                                  Mattia Marveggio

Jan Oetterli                                                Iara Pacheco Raimundo

Toni Rölli                                                   Noah Sticher

Tobias Stöckli                                            Raphael Teuber

Sina Tschupp                                            Dario Waldispühl

Aurel Walker                                             Colin Walker

Roman Widmer                                         Wiktor Wisniewski

Nino Würth

Wir wünschen den Erstkommunikanten ein wunderschönes Fest und dass sie das Brot des Lebens immer wieder stärkt und auf ihrem Weg begleitet.

rm.

Festliche Osterfeier in der Kirche

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Ein ungewöhnlicher Einzug in die Kirche überraschte die Gottesdienstbesucher. Durften doch ganz viele Kinder durch den Mittelgang mit Christoph Beeler einziehen. Es waren die Kinder der Chinderfiir. Ihre Feier fing bereits am Osterfeuer an, das über Nacht von Daniel Schädler gehütet und genährt wurde. Die Kinder entnahmen am Feuer einen Funken und brachten ihn in die Kirche. Mit Freude entzündeten die Kinder mit dem mitgebrachten Feuer die Osterkerze. Ihre Feier ging dann anschiessend im Pfarrhaus weiter. Wie schon Tradition, übergab Christoph Beeler nach der Begrüssung das Zepter für den musikalischen Teil des Gottesdienstes Beat Rüttimann. Fulminant eröffnete der Kirchenchor in Begleitung des ad hoc Orchesters mit dem Kyrie von Franz Schuberts Messe Nr. 2 in G-Dur für Soli, Chor und Orchester die Feier. Im harmonischen Wechsel zwischen Wort und Gesang kam die Feier mit dem Credo in musikalische Hochform. Das Benedictus, vor allem gesungen von den drei Solisten Elsbeth Burgener, Thomas Leu und Bruno Nünlist war ein weiterer Höhepunkt in dieser Feier. Im vorher gehörten Predigtteil trug Christoph Beeler mit eindrücklichen und kantigen Worten zum Verständnis des Auferstehungsgeschehens bei. Zum Segen kamen die Kinder zurück in die Kirche und präsentierten den Besuchern ihre schönen, selber verzierten Osterkerzen. Mit dem Ostersegen und dem traditionellen Osterwitz wurden die Gottesdienstbesucher entlassen. Allen Beteiligten im Vorder- oder Hintergrund, die zum Gelingen der eindrücklichen Osterfeier beigetragen haben, ein recht herzliches Dankeschön.

Caroline Buholzer

Palmsonntag 2018

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Palmsonntag in Eschenbach

Gelebte Traditionen geben ein Gefühl von Heimat. Die vergangene Woche stand für einige Familien ganz im Zeichen der Palmbaum-Tradition. Am Mittwoch versammelte sich eine bunt zusammengewürfelte Gruppe zum Palmblättersammeln. Mit Säcken ausgerüstet, verteilte sich Alt und Jung im Unterholz zum „Schränzen“ der Palmblätter mit guten Handschuhen. Nach einem wohlverdienten „Z’vieri“ werden die Säcke verladen und Hugo Jung nimmt sie mit nach Hause auf seinen Bauernhof Oeggenringen. Denn am Samstag bei schönstem Wetter trafen sich alle wieder auf dem Hof und jede Familie durfte ihre Palme nach ihren Vorstellungen zusammenstellen. Hugo Jung und Lisbeth Aregger, als langjährige Organisatoren, hatten alles parat, so dass sofort losgesteckt werden konnte. Mit Stolz standen die Familien mit ihren fertigen Werken am Sonntagmorgen auf dem Vorplatz der Kirche und nahmen nach dem Gottesdienst ihre Palme mit nach Hause. Es gibt Familien, die seit Jahren diese Tradition mit leben, sich wohl fühlen beim gemeinsamen Tun und beim Austausch in einer fröhlichen Runde.

Caroline Buholzer

Palmbüscheli-König

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Palmbüscheli-König von Eschenbach

„Otti, du bist heute unser Palmbüscheli-König“. Mit diesen Worten verdankte Pia Reith im Palmsonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche Eschenbach, Otti Helfenstein’s langjähriges Engagement für den Palmsonntag. Seit über 40 Jahren war die „Palmbüscheliproduktion“ fest im Jahresplan verankert. Die alte Tradition der gesegneten „Palmbüscheli“ am Palmsonntag ist beliebt bei Alt und Jung. Mit Freude werden die gesegneten “Büscheli“ mit nach Hause genommen. Otti Helfenstein war es stets ein Anliegen, dieses Brauchtum zu unterstützen und den Kindern mitzugeben. An diesem Palmsonntag stand er nun das letzte Mal mit seiner Schulklasse vor und nach dem Gottesdienst parat um die „Büscheli“ zu verkaufen. Er wird im kommenden Sommer als Klassenlehrer pensioniert. Mit einer unaufgeforderten Zuverlässigkeit organisierte er mit seinen Schülern die Suche der richtigen „Zutaten“ und jeweils am Freitagmorgen vor Palmsonntag duftete es im Neuheimschulhaus in Eschenbach nach Wald. Mit einem genauen Ablauf wurden die „Büscheli“ zusammengestellt, kontrolliert, mit einer Masche versehen und verpackt für den Transport. Jedes Kind der Klasse hatte genau seine Aufgabe, so wurde gewährleistet, dass jedes „Büscheli“ mit den richtigen „Zutaten“ zusammengestellt wurde. Mit Freude und Genugtuung durften die Kinder am Sonntag die „Büscheli“ verkaufen. Der Beitrag in die Klassenkasse durfte jeder selber festlegen. Viele Generationen von Schüler und Schülerinnen durften mit Otti Helfenstein diesen Brauch pflegen und erinnern sich gerne zurück, wenn sie in einer Stube hinter dem Kreuz eines von Otti’s Schülern hergestelltes „Büscheli“ sehen. Lieber Otti die Dankbarkeit der ganzen Pfarrei ist dir gewiss.

Caroline Buholzer

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